Dramatische Pragmatik

Habe mich nun doch entschlossen, mit meiner Magisterarbeit fertig zu werden. Im Zuge dieser dramatischen Pragmatik erwäge ich nun, das letzte Kapitel wegzulassen und dafür die bereits Vorhandenen weiter auszubauen. Wie ich darin dann noch das Retardierenden Moment und den dramaturgischen Schussakt unterbringe, weiß ich auch noch nicht so recht. Was das dann für ein Ergebnis sein soll auch nicht. Nur so viel: Ein Benjamin, der lieber mit Porzellan statt Menschen redet und ein Derrida, der mit sprachlichen Prothesen bestückt durch die Wüste des „Anderen“ humpelt. Super!


ALTE KAMERADEN

So langsam kriechen meine ehemaligen Schulkameraden unter dem openBC-Stein hervor. Was man wohl davon halten soll …

Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Gespenstes. Das Gespenst des Widergängers aus alten Tagen. Eigentlich längst dem Vergessen überantwortet, kehrt es wieder, steigt heraus aus der Büchse der Pandora, die man social-software nennt und die man sich wünschen wird, nie geöffnet zu haben.

… na ja OK, so schlimm isses nu auch nicht.


Bildblogblog

„In den USA gelten andere Gesetze. Dort sind Erwachsenen sexuelle Handlungen mit Unter-18-Jährigen grundsätzlich (mit Unter-16-Jährigen sogar generell) verboten und können schlimmstenfalls mit 30 Jahren Gefängnis bestraft werden (siehe Protect Act of 2003).

Wo genau sieht Bildblog den Unterschied zwischen „grundsätzlich“ und „generell„?

(PS: ich hab natürlich Meldung gemacht)

UPDATE: Mail von Clarissa: „Sie haben Recht, das war irgendwie Unsinn. Hab’s korrigiert, danke.

Gern geschehen.


Weihnachten

Man stelle sich dazu die enttäuschten Gesichter der Kleinen vor.


Nacht

Gefroren. Geschüttelt vor Kälte. Kälte die nicht da war. Unruhig hin und hergedreht. Immer wieder. Und geträumt. Aber anders als sonst: Echte Geschichten, sinnvoll bis zu einem gewissen Punkt. Ja, mit linearem Plot. Extrem anstrengend sowas.
Heute Morgen: Ein Hirn wie loses Erdreich. Durchtunnelt von den Handlungssträngen der Träume. Aua.

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Endlich eine glaubwürdige Godardbesprechung


Auf Total Racall, gefunden bei Sixtus

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Auf meinem eigenen Klo,

sehe ich meinen Atem kondensieren!


Hört zu

„hört zu, aufgepaßt, jetzt reichts, ihr müßt aufstehen und davongehen, sonst geschieht euch ein Unglück oder – was aufs gleiche hinausläuft – es geschieht euch nichts. Abgesehen vom Tod Eurer Muttersprache, was ihr so nennt, ihr werdet sehen, eines Tages wird sie euch nicht mehr antworten. Los, aufgebrochen jetzt. Hört zu … glaubt nicht so schnell, glaubt mir, daß ihr ein Volk seid, hört auf, denen ohne Protest zuzuhören, die euch sagen ‚hört zu‘ …

(J. Derrida, Einsprachigkeit)


Ihr blöden Ärsche

Ich zerschmetter die Welt! Ich piss auf eure Köpfe! Ihr blöden Wichser, ihr. Ich mach euch alle fetrig! Was wollt ihr denn von mir? Hahahaahaha. Ich bin der Master of the Universe. Ich mach dich platt du dumme, kleine, beschissene, jämmerliche Kreatur. Du willst dich mit mir anlegen? Hä? Ich freu mich schon, dann zerquetsch ich dich wie ne Made. Ich trete dich platt wie einen Wurm. Ich mach jeden Fertig der es nochmal wagen sollte ….

Nachtrag: Dieser Artikel ging von völlig falschen Grundvorraussetzungen aus, die aber jetzt geklärt sind.


Wir alle sind Kollegen!

ACHTUNG Hannoveraner:

Ihr seid also „Kietzkollegen“-Googler. Tja, ich habe mich vertippt: Es heißt natürlich „Kiezkollegen“, also ohne „t“. Aber da haben wir ja schließlich was gemeinsam oder nicht? Vielleicht reicht euch diese Gemeinsamkeit ja den ganzen Blog zu studieren. Ich schreibe nämlich auch noch über andere Dinge und das mit ebenso fragwürdiger Rechtschreibung. Also seid herzlich willkommen. 🙂

Ach und das ist auch n guter Freund von mir… (hihi, jaja, ich weiß, ist alt, aber immer wieder witzig) … aber nun zu der wirklich wichtigen Nachtricht:


Ab heute steht das Kietzkollegenportal für Hamburg offen.

Kietzkollegen ist eine lokal basierte Community, die mein guter Freund (das ist auch noch n guter Freund von mir…) Mark, ähhh migthyM (dessen Blog endlich wieder geht) auf die Beine gestellt hat.
Es ist praktisch so etwas wie openBC, nur dass es nicht um Geschäftskontakte geht, sondern einfach um die Jungs und Mädels vom Kietz eben (nein, nicht nur St. Pauli). Wer kennt wen, über wen, mit wem lässt sich am ehesten ein Bierchen trinken usw. Natürlich ist das ganze nicht so kommerziell ausgerichtet wie openBC (armer Mark kriegt keine müde Mark, HAHA) und auch nicht so spießig und verkrampft.

Ihr werdet staunen, wie klein Hamburg doch ist. Kietzkollegen gab es zu erst in Hannover und ging dort im August an den Start. Innerhalb der jetzt …. äh ziemlich wenigen Monate hat das Ding schon über 6000 registrierte Nutzer. Und das Ding lebt! Die erste grandiose Kietzkollegenparty ist dort auch gerade überstanden und Mark hat seinen Kater wieder kuriert.

Also: An alle Hamburger. Hin da, registrieren und los gehts!

Ach ja, da das ganze auf das suchen und finden von Leuten ausgerichtet ist, macht es Sinn sich dort mit Realname und am besten mit Foto zu bestücken.

PS: Achja, mich findet man dort ganz untypisch unter ms. Ich musste die Gunst der Stunde einfach ausnutzen 😉

UPDATE: Leider stellten sich dennoch ein paar Kinderkrankheiten ein und dass wo ich schon meinen Account eingerichtet und fleissig Leute eingeladen hatte. *Hmf* Ich denke, ihr solltet mit dem Anmelden noch bis Nachmittag warten …

… war das jetzt richtig so, Mark? Und du meinst wirklich, dass ich das Geld rechtzeitig bekomme … du weißt meine Mutter und so ….