Notfallplan

Ein Deutscher Staatsbürger wird entführt.

Möglichkeit A – von Irakern:
Laut aufschreien, Appelle an die Entführer, Kommission einrichten, scharf verurteilen ….

Möglichkeit B – von Amerikanern:
Stillhalten, vertuschen, augenzwinkerndes Einverständnis geben …

[Wenn es dann doch rauskommt, siehe A ]

Entstelltes Ich

Es ist so weit: Ich bin am Arbeiten. Zwanzig Seiten letzte Woche und nun geh ich schon mit meiner Magisterarbeit ins Bett. Aber nicht um zu schlafen. Wache Nächte und dekonstruktive Träume. Aufstehen, tun, machen, schreiben. Ich brauche keinen Kaffee mehr um wach zu sein. Die Augenringe bekomme ich damit eh nicht weg.
Eingehen und Verschwinden … weg – Also dann, bis später, sagt euch: … ich weiß es nicht mehr

Scheiß drauf!

Ja ich gebs zu, ich war nicht bei der Lesung. Und es tut mir leid,… nein, nicht für euch, für mich natürlich. Ich wär echt gerne da hingegangen, aber ich bin im Stress. Scheiß aufs Bloggen also, scheiß auf Lesungen, scheiß auf Kultur. Ich bin schließlich werdender Kulturwissenschaftler, da kann ich mir sowas nicht erlauben! Gerade nicht. Scheiß auf mich, scheiß auf mein Blog. Die Arbeit muss jetzt feddich werden, endlich. Bis dahin … Scheiß ich auf alles.

Dramatische Pragmatik

Habe mich nun doch entschlossen, mit meiner Magisterarbeit fertig zu werden. Im Zuge dieser dramatischen Pragmatik erwäge ich nun, das letzte Kapitel wegzulassen und dafür die bereits Vorhandenen weiter auszubauen. Wie ich darin dann noch das Retardierenden Moment und den dramaturgischen Schussakt unterbringe, weiß ich auch noch nicht so recht. Was das dann für ein Ergebnis sein soll auch nicht. Nur so viel: Ein Benjamin, der lieber mit Porzellan statt Menschen redet und ein Derrida, der mit sprachlichen Prothesen bestückt durch die Wüste des „Anderen“ humpelt. Super!

ALTE KAMERADEN

So langsam kriechen meine ehemaligen Schulkameraden unter dem openBC-Stein hervor. Was man wohl davon halten soll …

Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Gespenstes. Das Gespenst des Widergängers aus alten Tagen. Eigentlich längst dem Vergessen überantwortet, kehrt es wieder, steigt heraus aus der Büchse der Pandora, die man social-software nennt und die man sich wünschen wird, nie geöffnet zu haben.

… na ja OK, so schlimm isses nu auch nicht.

Bildblogblog

„In den USA gelten andere Gesetze. Dort sind Erwachsenen sexuelle Handlungen mit Unter-18-Jährigen grundsätzlich (mit Unter-16-Jährigen sogar generell) verboten und können schlimmstenfalls mit 30 Jahren Gefängnis bestraft werden (siehe Protect Act of 2003).

Wo genau sieht Bildblog den Unterschied zwischen „grundsätzlich“ und „generell„?

(PS: ich hab natürlich Meldung gemacht)

UPDATE: Mail von Clarissa: „Sie haben Recht, das war irgendwie Unsinn. Hab’s korrigiert, danke.

Gern geschehen.

Weihnachten

Man stelle sich dazu die enttäuschten Gesichter der Kleinen vor.

Nacht

Gefroren. Geschüttelt vor Kälte. Kälte die nicht da war. Unruhig hin und hergedreht. Immer wieder. Und geträumt. Aber anders als sonst: Echte Geschichten, sinnvoll bis zu einem gewissen Punkt. Ja, mit linearem Plot. Extrem anstrengend sowas.
Heute Morgen: Ein Hirn wie loses Erdreich. Durchtunnelt von den Handlungssträngen der Träume. Aua.

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Endlich eine glaubwürdige Godardbesprechung


Auf Total Racall, gefunden bei Sixtus

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Auf meinem eigenen Klo,

sehe ich meinen Atem kondensieren!