Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Wie schon Michael Seemann schrieb: „Selbstzitate sind rekursiv“““““““““““““““
Archiv der Kategorie: Uncategorized
Das unmittelbar mediale Nichts
Ein Zitat gehört. Etwa so: „Die Medienkunst ist eine künstliche Kunst“. Wärend die „normale“ Kunst also eine „natürliche“ Kunst ist? Während diese also keine Medien gebraucht? Gibt es „nicht-mediale“ Kunst?
Sicher: „Ich“ male, aber „ich“ mache den Computer malen. Es ist, als sei eine Ebene dazwischen geschoben, als ob der Computer das „ich“ der Autorenschaft erweitert. Aber tat das nicht auch schon der Bleistift oder das Tierblut auf den Höhlenwänden? Wo hört also das „Ich“ auf, wenn ich Medien benutze? Was ist dieses „Ich“, genannt der „Medienbenutzer“, der hinter dem Medium steht, der es kontrolliert, das „ich“, das der Ursprung der Verformung ist die man Kunst nennt? Wenn die Finger abgehackt sind, diese „natürlichen“ „extensions of men“, oder der Arm, oder noch viel mehr, spätestens dann wird man merken, wie sehr man „mittels“ ihnen gehandelt hat. Alles läuft also auf eine entkörperlichte Auffassung von Autorenschaft hinaus. Der Körper wird aufgeressen von dieser Argumentation, sie ist unersättlich. Stück für Stück, Finger um Finger, Arme und Beine, Rumpf, das Herz? Bleibt das Herz verschont? Sieht man mit dem Herzen besser? Ich sehe es schon im blutigen Schlund dieses Denkens entschwinden. Was bleibt? Ein tranzendenthales Bewusstsein, das unmittelbar schaffend gedacht werden müsste? Die Idee in seiner Reinheit, reiner Geist, als das dem Medium vorgelagerte? Doch auch hier bilden Erfahrungen, Präferenzen, Prägungen eine Medialität des Bewusstseins aus. Sogar diese Unmittelbarkeit ist also schon vermittelt. Entleibt man nun auch diesen Geistkörper, diese intelligible Materie dann bleibt … Nichts.
Ars Electronica
Es ist unglaublich interessant dieses Jahr, wohl auch weil ich mittlerweile eine Art Zugang entwickelt habe. Zunächst: Das Wasser wird auch hier nur gekocht, aber man erkennt die kreative Art Feuer unterm Kessel zu machen. Vielleicht an dieser Stelle demnächst mehr darüber. Bin noch ziemlich geflasht. Erstmal sacken lassen…
Zeitgenössische klassische Musik
Was Kunst sein will, muss weh tun! *aua*
dem gefährlichen Halbwissen…
stelle ich mein geniales Semi-vergessen-haben entgegen. (auf der ars)
Mate kennt immer alles…
und ich gar nichts. (Auf der Ars Electronica)
Strategien für das letzte Kapitel
Je mehr ich über das letzte Kapitel der Magisterarbeit („der Name des Menschen“) nachdenke und nachforsche, desto mehr bündelt sich alles in dem Begriff der Strategie. Also der Strategie, die sich mit dem Eigennamen verknüpft. Sie ist immer ein Versuch der Selbstverortung, und mitunter eine auch eine Nicht-Verortung des Autors, die seine Rezeption versucht in bestimmte Bahnen zu lenken.
Bei Sokrates wäre dies die Ironie, aber auch die Tatsache, dass er nichts aufschreibt, was er denkt, dass er somit seinen Namen und dessen Ausgestaltung seinen (schreibenden) Schülern überlässt. Auch der Dialog ansich kann als Strategie gesehen werden.
Derrida hat ja Strategien an den Bekenntnissen von Augustinus, Roussau, wie auch bei Nietzsche’s Ecce Homo analysiert und hat in Circumfession, die Einsprachigkeit, sowie in dem Film über sich selber solch eine Strategie angewandt oder entwickelt.
Dabei ist natürlich auch zu beachten, dass die Dekonstruktion ja auch ihrerseits schon eine Strategie ist. (Die sich ja so intensiv mit dem Eigennamen Derrida verbindet).
Bei Benjamin hingegen ist es schwierig, so eine Strategie zu erfragen, da er sich vehement dagegen verwahren würde. Seine Strategie (wenn man es so nennen kann) ist ja eben die der Intentionslosigkeit, das Verlöschen der Intention vor der Wahrheit (oder dem Gegenstand), auch wenn einige biographische und autobiographische Details das anders erscheinen lassen. (Die Geheimhaltung seiner mittleren Eigennamen, aber vor allem das Preisgeben dieser Geheimhaltung)
Das heißt, man muss unterscheiden (oder wenigstens fragen, ob man das kann) zwischen einer Strategie des Philosophierens und einer Strategie, die sich auf den eigenen Namen bezieht. Dabei ist natürlich zu beachten, und Derrida weist darauf ja immer wieder hin, dass diese Strategie zum scheitern verurteilt ist, da der Name den Autor immer überleben wird, und sich seine Übersetzung letztlich durch die jeweiligen Interpreten (Übersetzer) vollziehen wird.
fremde Federn
„In der Mitte der zwei, im Zwischen von Welt und Ding, in ihrem inter, in diesem Unter- waltet der Schied.“
Heidegger, Unterwegs zur Sprache
Erster blogeintrag per handy
Mal schaun obs geht. Denn ich werd wohl so die nächsten tage posten. Also scheiß auf groß und kleinschreibung
Das Leben und so
Das ist ja irgendwie ganz schön anstrengend, wa? Besonders wenn man einen Blogeintrag schreiben muss aber eigentlich gar keinen Bock hat. It’s a dirty job but someone’s gotta do it.