Lieber König Fußball,

klar, die Vorrunde: Die Deutschen waren gut… oder die Gruppe eben schlecht. Das Achtelfinale der Deutschen – tja – war wohl wirklich stark…. oder die Schweden einfach zu schwach.

Ich würde ja gerne glauben. Doch das war noch nie meine Stärke. Aber ich arbeite dran.

PS: War gestern auf dem Schulterblatt. Die Ausländer haben uns geschlagen. Im deutsche Siege feiern.

PPS: Wenn eine Bloggerin den Bachmannpreis klarschießen kann, dann kann Deutschland auch Weltmeister werden.

PPPS: Eine interessante und ausführliche Auswertung von Hymnentexten gibt es bei Enno.

Habermas

„… der spontane und wechselseitige Austausch von Argumenten zu relevanten Themen auf der Basis hinreichender Informationen…“

Ich bin immer wieder erstaunt, was für ein langweiliger Spießer dieser Habermas doch ist. Hielte ich ihn für den Vordenker der Linken, ich würde sofort in die CSU eintreten.

PS: Da lass ich mich doch lieber mit ein paar Gedanken über die Liebe verzücken. Via.

Endlich

ist sie da. Eine Flasche wundervolles Olivenöl.Danke nochmal, Don Alphonso.
Ich werd es gleich mal zum Frittieren meiner Aldi-Chickenchips benutzen.
(war nur Spaß)

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Man munkelt,

dass Gott, sollte sein Lobbyist mit der geforderten Gesetzesänderung nicht erfolgreich sein, privatrechtlich gegen die immer wiederkehrenden Lästerungen vorgehen will. Dazu ist er bereits mit dem Anwalt der Musikindustrie, Clemens Rasch im Gespräch, der schon einige Erfahrung im Bereich der Fließbandabmahnungen mitbringt.

Mark sagt:

Was soll ich mir Windows Vista istallieren? Das sieht doch scheiße aus.
Ich sag: Kannste doch patchen mit nem Skin von Mac OS X.
Mark sagt: Ich hab doch Mac OS X. Da brauche ich doch kein Windows patchen.

Mark hat zwar recht…
aber kein Windows.

Da frage ich mich doch: Ist das vielleicht immer so?

Sollte

ich hier etwas über Fußball schreiben, dann hätte ich sicher viel zu viele Leser. Also lass ich’s.

*TUT*

Letztens die Treppen nach oben, beschwerlich weil die Müdigkeit des Sonnenanbeters geatmet, höre ich das Telefon bimmeln. Nerviger Scheiß das. Mich nicht dem Terror beugend, verlangsame den Schritt. Stufe um Stufe, Klingeling für Klingeling. Es hört nicht auf. Ich lass mich nicht provozieren. Stufe um Stufe, Klingeling für Klingeling. Hartnäckig, der. Ist es vielleicht ernst? Klingeling. Beschleunige den Schritt, ohne wirklich daran zu glauben noch rechtzeitig abnehmen zu können. Klingeling. Ich werde schneller. Klingeling. Ich werd es schaffen. Klingeling. Ich schließe die Tür auf. Klingeling. Ich nehme ab.
„Hallo?“
— nichts —
„Hallo?“
— nichts —
„Haaaalloooo!“
Ich dreh mich um…
— *raschel* —
Ich dreh mich zurück…
— *raschel* —
Ich klopf mir auf die Hosentasche…
— *raschel* *raschel* —
Ich nehme mein Handy aus der Tasche und lege auf.
— *TUT* *TUT* *TUT* *TUT* *TUT*

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Ich finde,

man sollte härter gegen diese gewaltbereiten Deutschnationalen vorgehen. Und da ist wirklich jeder gefragt. Ich jedenfalls lese kein SPIEGEL mehr.

Da fällt mir ein: Die Nogo-Areas in Hamburg wurden verzeichnet:

Liebe Titanik,

Das soll Humor sein?

Die Zukunft

Siggi Beckers Blog lese ich ja schon länger. Auch wenn die Beitrtäge auf den ersten Blick durchaus kühn und abseitig wirken, so glaube ich, dass da der richtige Mann am richtigen Thema sitzt. Heute vor allem wollte ich gleich mal diesen Artikel kommentieren, aber sein Blogsystem wollte es nicht so. Nundenn, mache ich es also hier:

/***
Nachtrag: Siggi hat mein Comment jetzt wohl freigeschaltet. Ich lass das hier trotzdem stehen.
***/

Ich glaube diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Ich glaube sogar sie ist pauschal gar nicht zu beantworten. Ein paar Gedanken:

Wenn man von funktionalen Systemen ausgeht und somit eine gewisse Funktion/Intentionen unterstellt, dann waren diese immer schon sehr heterogen. Ich glaube, dass das Kommunikationsmedium Geld sich deshalb durchgesetzt hat, weil es so unterschiedliche Interessen universell repräsentieren konnte und damit die Komplexität der Systeme enorm reduziert hat. Jedenfalls bis zu einem bestimmten Punkt.

Durch das Internet und die damit beschleunigte und vereinfachte Adhoc-Vernetzung zu verschiedenen Themen, Funktionen und Intentionen, wird Geld als universelles, aber doch sehr unkonkretes Kommunikationsmedium seine derzeit zentrale Bedeutung verlieren. Denn wenn (Spezial-)Interessen trotz ihrer konkreten Ausformulierung und ohne sie über das Medium Geld zu abstrahieren, artikuliert werden können, so dass sie dennoch „verstanden“ werden, bzw. sich die entsprechenden Interessenten finden und vernetzten, dann wird die Komplexitätsverringerung des Geldes mehr und mehr obsolet.

Die Systeme selbst werden dadurch mutipolarer, aber auch unbeständiger. Aus Systemen werden Adhoc-Systeme (Mobs?), die sich in unglaublich kurzer Zeit zu bestimmten Themen zusammenschließen und genauso schnell auch wieder verschwinden. Sie generieren dabei quasi in Echtzeit ihre Kommunikationsmedien. Das ist vielleicht das, was man heute so vorschnell „Buzzwords“ nennt. Ich würde diese aber viel eher „Eigennamen“ nennen.

Eigennamen sind in ihrer Entstehung (Benennung) genau das, was aus den jeweils bestehenden Systemen ausschert, d.h. sie übersteigt (Kreativität). Eigennamen, die natürlich keine solchen bleiben werden, sondern ebenso schnell zu Gattungsnamen institutionalisiert werden – für das entsprechende System (Meme?).

Letztendlich führt dieser Weg also auf eine neue Sprache hinaus, aber eine Sprache die alles hinter sich lässt, was wir zurzeit unter Sprache verstehen. Eine, die sich so schnell entwickelt und ausdifferenziert, dass man dabei zuschauen kann. Eine Sprache, die zwar nach wie vor segmentiert, aber eben nicht mehr geographisch, sondern nach Interessenstrukturen. Die eigentlich keine Sprache ist sondern vielmehr die Sprachen, bzw. Idiome.

Es wird jedenfalls spannend. (Wenn kein Weltkrieg dazwischen kommt)