Ich habe die Explainer jetzt auf eine Codeberg Instanz umgezogen, fürs Lesen optimiert aufgehübscht und an vielen Stellen weiter bearbeitet. Wer sich also Rechtschreibfehler ärgert, kann sie gleich korrigieren und mir als Pull-Request verbessern.
Dazu einfach dieses Repository klonen.
Eine der zentralen Thesen des Relationalen Materialismus ist, dass „Erwartungen“ materiell sind. Sie sind es nicht im klassischen Sinne, sondern im „Relationalen Materialistischen“ sinne und im Grunde ist die Existenz des Finanzmarktes bereits ein materieller und offensichtlicher Beweis dafür, denn er zeigt jeden Tag: Erwartungen sind „beleihbar“.
Quelle: Der relationale Materialismus
Nimm doch als erstes mal diese unsäglichen Dumpfbackenbesserwisser-Anglizismen wie ‚leverage‘ und ‚Constraint‘ aus den Texten raus. Das kann man doch auf deutsch genau so sagen mit ’nutzen, nutzbar‘ oder ‚Einschränkung‘. Das fördert entscheidend den Lesefluss. Da muss man dann beim nächsten ‚leverage‘ oder ‚constraint‘ nicht immer nachdenken, was hat er denn an dieser Stelle nun wieder damit gemeint. Englische Wörter sind nämlich viel stärker kontextabhängig als deutsche Wörter und es kann im Englischen mitunter vorkommen, dass das gleiche Wort in einem anderen Kontext etwas völlig Anderes bedeuten könnte. Dem muss man als nicht nativer Sprecher im Englischen viel mehr Aufmerksamkeit widmen als ein deutscher nativer Sprecher in Deutsch. Mit diesen, heute immer noch, extrem schrägen Anglizismen wird das richtige Verstehen Deiner Texte ungeheuer gebremst. Das schreckt ab und das wolltest Du doch wohl nicht: avantgardistische Distinktion? Um mal mit anderen Wörtern die Wirkung zu demonstrierenum und nicht ‚Besserwisser‘ sagen zu müssen.
Du verstehst den Punkt und redest dennoch komplett dran vorbei: Es sind gerade die vielen Kontext-Bedeutungen, die „leverage“ und „constraints“ mit sich führen, die ich einfangen will und nutzen will.