Mein Kommentar bei Vodafone

Hier mein Kommentar unter dem… äh, ja, der Unverschämtheit von Vodafone zum Thema Netzsperren. (Noch nicht freigeschaltet.)

Hallo!

So wie ich das mitbekommen habe, ist die Vodafone-Deutschland-Unternehmensführung nicht nur einfach _für_ die Internetsperren, sondern hat das Projekt zusammen mit Frau von der Leyen und anderen Maßgeblich mit geplant und vorangebracht.

Ich kann verstehen, dass das Marketing ihres Unternehmens nun keinen leichten Stand hat, dieses Thema mit der „Generation Upload“ zu dialogisieren. Dies ist aber doch nun der Anspruch der Kampagne.

Der Satz:

„Um langfristig zu dem Thema eine sachliche Debatte zu führen, ist es aus unserer Sicht wichtig, den Extremfall Kinderpornographie aus der Diskussion um Internetsperren als erledigt ausklammern zu können.“

liest sich aber nun für mich, wie eine Diskussions-(und – nebenbei – wie eine Realitäts-) Verweigerung. Um ehrlich zu sein: Sogar von der CDU fühle ich mich als Netzsperrengegner ernster genommen, denn sogar dort hat man unsere Argumente immerhin zur Kenntnis genommen und sie nicht von vornherein abgebügelt.

Klar gibt es genug Themen, über die man reden kann. Tarife, Branding, Roaming. Da ist viel zu tun, von ihrer Seite und ich wünsche Ihnen dieses Feedback von herzen.

Aber ich persönlich kann es gut verstehen, nein, ich würde es begrüßen, wenn die Webgemeinde die Diskussion verweigert, so lange dieses ungemein wichtige Thema Netzsperren und die Haltung von Vodafone nicht zufriedenstellend diskutiert wurde.


14 Gedanken zu “Mein Kommentar bei Vodafone

  1. Diesen Denkzettel nagel ich gerne mit ans schwarze Brett der gewollten Debatte. Vodafone ist ein Netzsperropportunist und das ist das einzige Thema das unter diesen Anwanzversuchen von Vodafone zählt.

  2. mein (etwas kürzerer aber nicht unter die Gürtellinie zielender) Kommentar wurde auch nicht freigeschaltet … ach was solls
    ich verliere so langsam die Hoffung das sich doch noch alles noch zum Guten wendet

  3. „Aber ich persönlich kann es gut verstehen, nein, ich würde es begrüßen, wenn die Webgemeinde die Diskussion verweigert, so lange dieses ungemein wichtige Thema Netzsperren und die Haltung von Vodafone nicht zufriedenstellend diskutiert wurde.“

    Diskussion verweigern … bis die Haltung von Vodafone nicht zufriedenstellend diskutiert wurde? Sollen sie mit sich selbst diskutieren, oder mit dem Netz? Oder sollen sie sicht nur äußern, also nur senden? Und wäre das nicht genau das, was man ihnen gerade (unter anderem) vorwirft? Huhn oder Ei?

  4. nein, also ja. weiterhin druck machen auf vodafone bei diesem thema. sich mit diesem statement nicht abspeisen lassen und klar machen, dass man über kein thema reden wird, solange vodafone solche verlautbarungen trifft und die kritik nicht ernst nimmt.

  5. meinen haben sie nicht mit freigeschaltet. vielleicht habe ich ja wirklich ein brett vor dem kopf… oder ich bin zu kleinkariert… bin denselben weg wie mspro gegangen. habs bei mir kommentiert http://www.denkding.de/?p=507

  6. Welches Zitat? Das im Blogpost? Soll ich diese Frage wirklich beantworten und Dich in Grund und Boden beschämen?

  7. Pingback: 24 Stunden für Vodafone, 24 Sekunden für die Bloggeria « Journalistenschredder

  8. Hm also ich würde das mal einfach so beschreiben: „Schwanz einziehen“ – Jetzt hat man sich die Scheiße eingebrockt, und jetzt aber nicht mehr drüber reden, sonst wirds unbequem. Ich weiß schon warum ich Vodafone nicht mag – wieder ein Grund mehr 🙂

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