Archäologie des zerschlagenen Porzellans

Grundsätzlich steht in der Stellungnahme der FAZ nichts falsches und sie schließt sich ja auch Punkt-für-Punkt meiner Darstellung an.

Dass es “persönliche” Konflikte gegeben haben soll, ist mir allerdings entgangen. Ich jedenfalls hatte keine mit niemandem. Mir ging es von Anfang an um die Sache, nämlich zunächst um einen Text und schließlich um mein ganzes Blog. Wenn jemand in der Redaktion die Auseinandersetzung, als “persönlich” gesehen haben sollte, dann würde das die Überreaktion zwar erklären, aber ich fände das extrem unprofessionell.

Interessant ist noch dieser Absatz:

“Entgegen redaktioneller Absprache hat Herr Seemann diesen Beitrag kurze Zeit später durch eine Version ohne Fotos ersetzt und ohne Rücksprache auf der Homepage von FAZ.NET publiziert. Daraufhin hat die Redaktion sein Blog vorübergehend gesperrt. Sie sah sich gezwungen, die Bildrechte an sämtlichen Fotos zu überprüfen und etwaige nachträgliche Veränderungen für den Fall zu verhindern, dass der Verlag der F.A.Z. mit Rechteansprüchen konfrontiert werden würde.”

Die ersten beiden Sätze entsprechen vollkommen meiner Darstellung und mir wurde auch per Mail genau dieser Grund angegeben. Der zweite Satz schafft es, eine andere Begründung aufscheinen zu lassen, ohne sie wirklich als Grund anzugeben. Das Blog ist natürlich nicht zur Klärung der Bildrechte vom Netz genommen worden. Nur falls da Missverständnisse entstehen sollten: ich bin im Besitz der Mail des Redakteurs, in der nur die erste Begründung steht.

Sehr froh bin ich natürlich, dass ich die Texte wieder veröffentlichen kann. Denn das war es, worum es ja ging. Diese Texte bedeuten mir schon sehr viel. Ich habe da einiges an Arbeit rein gesteckt und mich überwunden, Ideen und Diskurse, die ich seit ein paar Jahren im Kopf entwickelt hatte, endlich aufzuschreiben. Diese Texte sind für mich und meine theoretische Arbeit sehr kostbar und eben so kostbar ist ihre Präsenz im Netz um weiterhin darauf Bezug nehmen zu können – und zwar nicht nur von mir. Ich weiß allerdings noch nicht, was ich damit machen werde. Sie hier einfach zu veröffentlichen, fände ich irgendwie nicht angemessen. Ich wäre für Ideen dankbar.

Natürlich bin ich immer noch nicht befriedigt, was diese Sache angeht. Ich kann immer noch nicht nach vollziehen, was da bei einigen in der Redaktion im Kopf abging, als sie den Button drückten. Ich weiß aber mittlerweile, dass zumindest Schirrmacher mit der Sache nichts zu tun gehabt hatte. Das hätte mich schon schwer enttäuscht. Ich sage das aber auch, weil Vermutungen geäußert worden sind, dass es um inhaltliche Differenzen zwischen mir und ihm gegangen sei. Dem ist augenscheinlich nicht so.

Insgesamt ist es wohl ein absolutes Lehrstück in Sachen Kontrollverlust. Irgendwer in der Redaktion wollte anscheinend seine “Kontrolle” mal so richtig zur Geltung kommen lassen. Mit der “Blogsperrung”, die nach außen hin eine Löschung ist, wurde aber eine Grenze überschritten, bei der ich sehr empfindlich reagiere und die ich nicht hinnehmen konnte. Manch einer mag das als Überreaktion interpretieren, aber für mich war das zu dem Zeitpunkt eine brachiale Kriegserklärung. Ach ja, und der Rest ist Streisand.

Ich bin jedenfalls überwältigt, was die Reaktionen anging, auf Twitter und in den Blogs. Klar, da wird immer viel spekuliert und einige Verschwörungstheorien waren nicht mehr feierlich, aber insgesamt fand ich es wieder interessant, wie das Netz solche Dinge “verdaut”. Zunächst treffen die empörten Reaktionen ein, nach und nach kommen die Mahner, die den Hype flach halten wollen, dann werden nach und nach die Interpretationen der Ereignisse geliefert. Jeder stürzt sich auf das Detail, dass ihm wichtig erscheint und in nullkommanix sind alle Sichtweisen zu dem Thema erreichbar, die man sich nur vorstellen kann. Auch die kritischen und die ganz bösen, die sich einfach nur freuen, dass ich jetzt nicht mehr bei der FAZ bin.

All diese Leute: die Empörer, die Interpreten, die Mahner und die Kritiker schaffen zusammen eine vollständige Aufschlüsselung aller möglichen Sichtweisen auf ein Thema. Eine vollständige Verarbeitung. Jeder, der will, kann sich zu dem Vorfall ein komplettes Bild machen, wie man das Thema sehen kann. Ich bin jedes mal wieder fasziniert und würde am liebsten sofort einen Kontrollverlust darüber … ach ja.

Für mich ist die Sache jedenfalls erst mal gegessen. Ich bin immer noch traurig und enttäuscht und werde mir erst mal in Ruhe überlegen müssen, wie es weiter geht. Ich danke noch mal allen, die mich unterstützt haben, das hat mir sehr geholfen.

123 Responses to “Archäologie des zerschlagenen Porzellans”

  1. Tharben says:

    @Chris Dir liegt eine Kopie des Vertrages zwischen faz.net und mspro vor?

  2. Chris says:

    mspro im O-Ton:
    Ich habe da einiges an Arbeit rein gesteckt und mich überwunden, Ideen und Diskurse, die ich seit ein paar Jahren im Kopf entwickelt hatte, endlich aufzuschreiben. Diese Texte sind für mich und meine theoretische Arbeit sehr kostbar und eben so kostbar ist ihre Präsenz im Netz um weiterhin darauf Bezug nehmen zu können – und zwar nicht nur von mir.

  3. Chris says:

    Es gtt gar keinen Vertrag. Auch hier lügt mspro. Es war eine mündliche Absprache.

  4. mspro says:

    Chris ich versteh nicht was du willst? Was soll der O-Ton besagen? Und wo lüge ich (überhaupt das erste mal) in Sachen Vertrag? Es gab beides: Einen Vertrag, an den ich derzeit nicht herankomme, weil er zu hause ein paar tausend Km weit weg liegt. Und eine informelle Absprache mit Schirrmacher.

  5. mspro says:

    @chris: Übrigens: waren wir uns nicht einig, dass wir einander aus dem Weg gehen? Ich würde das ungern ändern. Mit dir möchte ich mich eigentlich nicht mal im negativen auseinander setzen.

  6. Chris says:

    Den Vertrag würde ich gerne sehen.

  7. Manteufel says:

    He, kriegt man dieses Meistwerk auch umsonst?
    http://www.grin.com/e-book/21586/baudrillard-und-der-11-september

  8. Till says:

    Mir scheint das immer noch der Punkt bei der Sache zu sein: für die FAZ war das ein Arbeitsverhältnis mit einem Freelancer: Vertrag, implizite Voraussetzungen, Akzeptanz von Weisungshoheit usw. – für mspro hatte es sich angefühlt wie “FAZ findet meine Texte interessant, gibt mir Möglichkeit, diese autonom unter dem Label FAZ zu bloggen und bezahlt dafür Geld”.

    Was davon jetzt eine faktisch zutreffendere Beschreibung ist, ist erstmal zweitrangig – wichtig ist, dass die Wirklichkeitskonstruktionen und die darauf bezogenen Praktiken der beteiligten Akteure wohl in diesem Punkt massiv auseinanderklafften, was aber erst im Krisenfall sichtbar wurde.

    Soll heißen: mspro ist davon ausgegangen, dass er für sein Blog zuständig ist, inkl. Korrektur von Fehlern wie z.B. einer durch Schluddrigkeit falsch ausgewählten Bilddatei.

    Die FAZ (bzw. die Zuständigen im organisatorischen Gefüge der FAZ) sind dagegen davon ausgegangen, dass es um zugelieferte (und praktischerweise gleich selbst ins Netz gestellte) Texte geht.

  9. Manteufel says:

    Sehr schön bei Kuri:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Was-war-Was-wird-1029726.html
    *** “Eure Sklavenmoral kotzt mich an!” So endet der Ausflug des jungen Doktoranden Michael Seemann in die harte Welt der Arbeit, wo es Arbeitsanweisungen gibt und Juristen, die beim Kontrollverlust über die Bildrechte mit hübschen Sachadensersatzforderungen beim Verlag anklopfen. Die Redaktion der FAZ ließ ihm als Blogger Freiheiten, die normale Journalisten niemals haben, wenn sie ihre Texte wie diese kleine Wochenschau mit den durchaus widerständigen Redakteuren aushandeln. Das verstand der Mann mit Aversionen gegen Formalien nicht und setze auf “seiner Plattform” auf eine eigenwillige Art der Eskalation. Was die einen nicht oder doch als systematischen Konflikt sehen, kann journalistisch als pure Doofheit gewertet werden. Für Seemann hat es auch was Gutes. Schließlich will er niemals einem “9 to 5 Normaljob” nachgehen und einer gesellschaftlichen Norm nacheifern, die Software berechnen kann. Was bleibt, sind interessante Überlegungen und Verwunderungen über die aufgeregte deutsche Blogosphäre, die den Fall tatsächlich zur Bücherverbrennung hochstilisiert. So wird das nichts mit der Macht der Blogger, wenn sie nicht mal die deutsche Geschichte kennen und ihre Verblödung stammtischartig twittern, wenn sie nicht einmal die einfachsten Spielregeln des pöhsen kommerziellen Journalismus begreifen können.

  10. mspro says:

    Wie kommst du darauf, dass Hal Faber Jürgen Kuri ist? Detlef Borchert steckt da meines Wissens hinter. Jedenfalls laut Niggemeier: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/grimme-und-die-kirche-im-dorf/

  11. Cassandra says:

    @mspr0
    Den Begriff „gesperrt“ hatte ich gewählt, weil ich für „gelöscht“ (im Sinne von: auf immer verloren) vor der FAZ-Stellungnahme keine Anzeichen gesehen habe und der Vorwurf der „Löschung“ nach der FAZ-Stellungnahme, meiner Meinung nach, vom Tisch sein sollte.
    Ich stimme Dir aber zu, dass „gesperrt“ auch bedeuten könnte, dass deine Inhalte noch online waren, Du aber keinen Zugriff mehr darauf gehabt hast.

    Können wir uns auf „vom Netz genommen“ einigen?

    Zu dem Begriff der “Autonomie“: Der Vergleich mit den Ländern passt, meiner Meinung nach, zu dem Verhältnis von diesem Blog hier und der FAZ, aber nicht zu deiner Arbeit auf deinem ehemaligen FAZ-Blog.
    Dieser Blog und die Interpräsenz der FAZ befinden sich zwar auch in einem gemeinsam (Bspw. staatlichen Rechts-) Raum sind zueinander aber autonom.

    Deine Arbeit bei der FAZ würde ich, was Autonomie anbelangt, mit jemanden vergleichen, der ein erfolgreiches Geschäft führt und eine weitere Filiale in einem Einkaufszentrum gründet. Dort wird ihm die Zentrumsleitung wahrscheinlich auch nicht 24/7 über die Schulter gucken, aber er befindet sich nicht mehr in seinem eigenen Autonomieraum, sondern in einem Freiraum der ihm von der Zentrumsleitung gegeben wird.

    @Till
    Auf eine ähnliche Problematik wollte ich mit meiner Frage danach, wie die Regeln seitens der FAZ kommuniziert werden, auch hinaus. Du hast das jetzt aber wesentlich eloquenter formuliert, danke!

    @Manteufel
    Ich mache mich hier sicher nicht verdächtigt mit mspr0 einer Meinung zu sein (hint: ich bin es ausdrücklich nicht), ich weiß aber auch nicht ob das Einbringen einer „Zusammenfassung“ die solch hohe Dosen an Süffisanz beinhaltet jetzt irgendwem weiterhilft.

    Aber auch: WOW, der „Bücherverbrennung!“-Einwurf (der NICHT von mspr0 stammt, nur noch zur Klarstellung) und das Abwatschen der Kritiker als „Liebe PC‘ler“ (auch NICHT von mspr0!) war mir bisher entgangen.

    Ich muss zugeben, das übersteigt meine Gedulds- und Verständniskapazitäten dann aber doch bei weitem, so dass ich jetzt erst mal den Schleudersitz aus dieser Diskussion nehmen werde.

    Mein ehrlicher Dank an alle die sich hier (und anderorts) um einen Mindeststandart von Diskussionsverhalten bemüht haben.

  12. dampfbadbiber says:

    @Till

    Warum so verschwurbelt? Es geht einfacher:

    Die FAZ meinte, sie hätten einen Blogger engagiert, mspro dagegegen glaubte, dort als Edelfeder beschäftigt zu sein.

    Ich denke, es wird klar, auf welcher Seite die größere Fehlinterpretation über die Art des Beschäftigungsverhältnisses liegt.

  13. Manteufel says:

    @cassandra: Nein aber von mspro stammt die hauptursächliche Zusammenfassung der ereignisse (“Es gab da wohl einige Probleme mit Bildern”, “besser aufpassen”), die, nun ja, denn doch wesentliches ausliess und die öffentlichkeit an der nase rumführte, BILD-Zeitung im kleinen

  14. mspro says:

    @ Manteufel Das hat mit BILD nichts zu tun. Das war der mir bekannte Stand der Dinge zur Zeit des Postings. Ich habe niemanden an der Nase rumgeführt.

  15. mspro says:

    @Cassandra Ich danke Dir auch für Dein Diskussionsverhalten. Lass Dich bitte nicht abschrecken von den denen, die das nicht schaffen. So ist das Leben, so ist das Internet. Transparenz tut oft weh, ist aber im Zweifel der richtige Weg.

  16. Manteufel says:

    @mpsro: Hast du nicht? Du hast den eigentlich substantiellen Vorgang – die Warnung der FAZ keine Bilder zu klauen – falsch dargestellt (“Tipps wie man Bilder benutzen soll”, “es hat da so ein paar Probleme gegeben”). Und verklaufst jetzt schon wieder die LEute für dumm. Aber jeder kann ja nachlesen. Mich interessiert viel mehr: stimmt es, dass die FAZ zwei Schadenersatzforderungen gegen dich vorbringt. Das wäre das Satyrspiel.

  17. mspro says:

    @Manteufel Ich habe das nicht falsch dargestellt, das ist das was in der Mail steht. Ich habe die Mail, du auch? Woher?

    Von Schadensersatzforderungen weiß ich nichts. Ich wurde jedenfalls nicht informiert. Ich wäre aber auf die Begründung gespannt. Die Blog-vom-Netz-nehm-Aktion wurde ja vor allem damit begründet, dass die FAZ verantwortlich sei. Jetzt will sie es nicht mehr sein? Beides geht nicht.

  18. Manteufel says:

    Es geht um die mail, die der Don zitiert, die mail die du sehr soft und z.t. falsch referierst, wo es um die Warnung geht, weiterhin Bilder die urheberrechtlich geschützt sind ins NEtz zu stellen- Du verweist auf eine ganz andere email, in der steht, du habest dioe Redaktionsabsprachen verletzt, der Blog werde gesperrt. Das ist so ziemlich die blödeste Variante deiner Verteidigung, denn die FAZ sagt ja das du prinzipiell Redaktionsabsprachen gebrochen hast. Der Fall ist aber interessant und ich muss Dir danken: man sieht, einer wie Du schafft es trotz diverser Freunde doch nicht mit seinem Klau durchzukommen. Was die Schadenersatzanforderungen angeht so hast du offenbar das Blog autonom betreut und die FAZ durfte davon ausgehen, wie bei jedem Text, das du alle Rechte gesichert hast. Ist ja das übliche Verfahren. Hast du aber nicht. Und deshalb ist die Sache noch nicht zu Ende, Du sollst ja auch von “Kriegserklärung” gesprochen haben. Ich glaube, die nehmen das ernst.

  19. mspro says:

    @Manteufel

    Zunächst einmal: herrje, du glaubst was Don Alphonso schreibt? Das erklärt natürlich einiges.

    Und nein: jetzt – hier – meine ich die selbe Mail, auf die sich auch Don bezieht. Ich habe diese Mail völlig korrekt wieder gegeben. Auf die Darstellung von Don Alphonso gehe ich hier nicht ein. Wer glaubt, was an der Blogbar steht, ist selber schuld.

    “Redaktionsabsprachen” finde ich übrigens lustig, denn mit mir hat keiner was “abgesprochen”. Über Redaktionsentscheidungen wurde ich lediglich informiert. Aber das ist wohl ziemlich egal.

    Im übrigen bist du anscheinend eh voll der Checker: “Kriegserklärung” steht auch in dem Post über diesen Kommentaren. Aber du informierst dich ja auch an der Blogbar…

  20. Manteufel says:

    soso, der Don lügt also. Und dann stand nix davon, dass man keine Bilder klauen soll? Sag mal, willst du am Ende als der Mann in die ungeschriebene GEschichte eingehen, der so “doof” (Hal Faber) war, dass von ihm am Ende nur ein paar Hausarbeiten für 7 € 99 bleiben? Nee, das mit der “Kriegserklärung” hast du in einem Telefonat zu dem Redakteur gesagt. Entnehme ich einer in Arbeit befindlichen Recherche über Dich, die diese Woche erscheinen soll. Der Autor wartet angeblich nur noch auf die Höhe der Schadenersatzforderungen. Hast du dich eigentlich bei denen, die du beklaut hast inzwischen selber gemeldet? Dich entschuldigt? Was gezahlt?

  21. mspro says:

    @Manteufel Soso. Thomas Thiel gibt also informelle Informationen weiter. Interessant.

    “Klauen” steht nicht drin. In der Mail steht, dass man die Bildrechte vorher klären solle, ja. Ich dachte das wäre klar, wenn ich von Problemen mit Bildrechten spreche und die Aufforderung nenne “man möge dort doch besser aufpassen und ein paar Tipps, wie man Bilder richtig einsetzt.” Wie hast du denn “möge dort doch besser aufpassen” in diesem Zusammenhang interpretiert? Oder – wie hätte man es anders interpretieren können?

    Eine “Recherche” ist also im gange. Ich bin gespannt. Der “Rechercheur” hat bei mir jedenfalls noch nicht angeklopft. Scheint wohl ein einseitiger Artikel zu werden.

    Nein, ich habe mich nicht bei denen gemeldet. Im “übrigen” ist klauen juristisch, als auch in jeder anderen Hinsicht der falsche Ausdruck für Lizenswidriges verwenden von Bildmaterial.

    Ich muss sagen, langsam gehst du mir etwas auf den Sack. Ich stell hier mal auf Moderation.

  22. dampfbadbiber says:

    Von Schadensersatzforderungen weiß ich nichts. Ich wurde jedenfalls nicht informiert. Ich wäre aber auf die Begründung gespannt. Die Blog-vom-Netz-nehm-Aktion wurde ja vor allem damit begründet, dass die FAZ verantwortlich sei. Jetzt will sie es nicht mehr sein? Beides geht nicht

    Klar geht beides. Und es ist der Normalfall. Im übrigen sollte man eigentlich einen Hinweis, “die Bildrechte zu klären” mit einem heftigen Warnschuss gleichsetzen. Um jeden, der in dieser Formulierung den Warnschuss nicht hört – und solch verquere Logik bringt wie im ersten Absatz zitiert -, sollte sich ernsthaft Sorgen machen, wie er im Offline-Leben klar kommen will.

  23. Tharben says:

    Wolfgang Michal hat einen schönen, rückendeckenden Eintrag auf carta.info veröffentlicht: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Nachtrag zur Causa CTRL-Verlust