FAZ

Heute ist mein Blog bei der FAZ “gesperrt” worden. Es gibt viele Fragen überall und einige Spekulationen. Ich verstehe auch nicht alles. Aber um die Gerüchte mal ein bisschen einzugrenzen, hier die Faktenlage:

1. Es gab wohl insgesamt Ärger mit einigen Bildern, die in Blogs verwendet werden, zum Beispiel auch in meinen. Deswegen ging eine Rundmail an einige der Blogger herum, man möge dort doch besser aufpassen und ein paar Tipps, wie man Bilder richtig einsetzt.

2. Gestern schrieb ich einen Artikel über Apple und den Computer an sich, den ich für heute früh (MEZ) für die Veröffentlichung einstellte. Als ich aufwachte, hatte der Artikel zwar schon recht viele Klicks für den Tag (ca. 1000), aber er war im Redaktionssystem nicht mehr frei geschaltet. Statt dessen eine Mail aus der Redaktion: Man habe den Artikel wegen mangelnder Bildrechte offline genommen. Was war passiert? Ich hatte Bilder verwendet, die zwar unter CC-Lizenz, aber nicht für die kommerzielle Verwendung erlaubt waren. Mein Fehler.

3. Auf die Frage, warum man den Artikel nicht ohne Bilder veröffentlicht, kam ein (mir wurde untersagt, wörtlich aus der Mail zu zitieren, deswegen sinngemäß): “Entscheidung”. “Redaktion”. “Basta”.

4. Nun habe ich normaler Weise nichts weiter mit der Redaktion zu tun. Ich mache mein Blog-Ding parallel – von denen höre ich eigentlich nie etwas. Das ist auch die (mündliche) Absprache mit Frank Schirrmacher: Ich kann dort jederzeit alles veröffentlichen, was ich lustig bin, so auch mein Auftrag.

Und da ich in der bilderlosen Variante meines Textes keinerlei Probleme mehr sah – es wurde ja auch nichts anderes beanstandet – habe ich also den Beitrag einfach noch einmal veröffentlicht. Mit einem kleinen Hinweis, dass dies eine wieder veröffentlichte Version ist, weil bei der anderen die fehlenden Bildrechte beanstandet wurden.

5. Die Reaktion von FAZ.net darauf war die sofortige, komplette Sperrung und Verbannung des Blogs aus dem Redaktionssystems. Das Blog ist also nicht mehr aufrufbar. (dass es hier und dort doch ab und zu klappte, einige Artikel aufzurufen, liegt an dem Servercache.)

Der Grund: Ich hätte mich mit dieser Wiederveröffentlichung der Redaktion widersetzt

Epilog: Nach ein paar Mails und einem Telefonat ist der Stand nun folgender: Das Blog bleibt gesperrt und es wird innerhalb der Redaktion eine Diskussion darüber geben, wie mit dem ganzen Blogprojekt weiter verfahren wird. Unter anderem auch mit meinem.

Meine Sicht der Dinge:

1. Ich habe Fehler gemacht, ohne Frage. Aber ob es richtig oder falsch war, den Blogeintrag wieder zu veröffentlichen, ist eine Frage, welche Absprache denn nun gilt. Um ehrlich zu sein: ein Blog, bei dem ich ohne sachlichen Grund gehindert werde, Beiträge zu veröffentlichen, würde sich nicht wie mein Blog anfühlen. Das tat es aber bisher. Es war mein Blog – zwar bei der FAZ – aber mein freier Bereich. Ich glaube nicht, dass ich so geschrieben und mich so gefühlt hätte, wenn ich gewusst hätte, dass man mir den Mund verbieten darf.

2. Ich bin erschrocken und wütend über die Maßlosigkeit der Reaktion von FAZ.net. Klar, ich habe eine Reaktion heraus gefordert. Aber wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, vor allem, was Weisungsbefugnisse angeht, sollte man die nicht lieber klären, anstatt gleich das ganze Blog zu löschen?

Ich kann diese Überreaktion beim besten Willen nicht nachvollziehen und ich protestiere dagegen schärfstens. Nicht nur, weil ich unbedingt da weiter machen möchte, sondern vor allem auch, weil die Beiträge verschwunden sind. Informationsvernichtung – egal, ob digital oder analog – schnürt mir jedes mal die Kehle zu.

3. Ich glaube übrigens nicht, dass es daran lag, dass ich fast immer entgegen der Redaktionslinie geschrieben habe. Zwar habe ich eigentlich nie Feedback aus der Redaktion bekommen und meine Artikel wurden zu Letzt auch nicht mehr auf der Startseite gefeatured. Aber ich habe meinen Auftrag immer auch darin gesehen, etwas Kontra zu geben und zur redaktionellen Vielfalt der FAZ beizutragen.

Fazit Der ganze Vorgang bleibt auch mir weiterhin ein Rätsel. Glauben kann ich das alles auch noch nicht so ganz. Es gibt viele Fragezeichen und eine tiefe, sehr tiefe Enttäuschung, die jetzt erst mal verarbeitet werden will.

NACHTRAG: Weil so viele Nachfragen kamen.

1. Zu der Veröffentlichung dieses Vorgangs ließ mir FAZ.net keine Alternative. Die Redaktion hat den Blog gelöscht und hunderte Menschen klickten in’s Leere. Die Leute fragten sich was los ist. Die Bloglöschung war also bereits der Gang an die Öffentlichkeit und er wurde nicht von mir beschritten. Mein Text ist nur die Erklärung meinerseits dazu, die absolut notwendig war – alleine um Spekulationen und Gerüchte einzudämmen.

2. Ich habe Thomas Thiel von der Redaktion per Mail ausdrücklich gefragt, ob es eine Stellungnahme seitens FAZ.net zu dem Vorfall geben wird. Die Antwort war ein eindeutiges “Nein”. Thomas Thiel hat mir leider untersagt aus unserem Schriftwechsel zu zitieren. Ihr müsst mir das schon so glauben.

149 Responses to “FAZ”

  1. Matt says:

    @mspro: Ich vermute, dass die FAZ nun ganz grundsätzlich Ihre Kernkompetenz bei dem von Ihnen beackerten Themenbereich in Frage stellt – nach dem Motto: DAS hätte ihm nicht passieren dürfen, vor allem nicht bei UNS.

    Aber alles nur Spekulation.

  2. mspro says:

    @Matt Hmm, so gesehen, wäre die Reaktion doch wohl noch unverhältnismäßiger, oder?

  3. Mithos says:

    So muss sich also eine Paarung von “Three Strikes” mit dem Leistungsschutzrecht anfühlen.
    Strike One: Die Rechte-Verwerter stellen einen Verstoß fest und eliminieren mittels “Digitalem Radiergummi” alle Werke des Delinquenten.
    Strike Two und Three will ich dann doch besser gar nicht erst kennen lernen.

  4. Steffen says:

    Der Blog wurde gesperrt, weil sich in aelteren posts noch andere CC Verletzungen fanden u.a. aus Wikipedia. Die Redaktion war dabei es zu pruefen, als mspro seine Hoellenhunde losschickte. Das hoere ich aus der FAZ. Und offenbar hat sich ein Rechteinhaber vom mspro Klau gemeldet.

  5. Christoph says:

    Es gab eine Vorgeschichte:
    http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2010/02/12/in-eigener-sache-bilder-weg.aspx
    Ich finde mspro verarscht uns hier ganz schön. Den Fall muss er ja gekannt haben. Das fand im Februrar statt! Kann ihm ja nicht entgangen sein. Und wenn der don recht hat, hat man ihn dann nochmal per mail aufgefordert keine Bilder zu klauen. Und klaut wieder.

  6. Till says:

    Ich spekuliere mal ganz frei, dass es einige KommentatorInnen gibt, die hier versuchen, “spin” im Sinn der FAZ (oder “wider den Sinn der FAZ”) zu verbreiten. Und finde immer noch, dass eine öffentliche Stellungnahme der Redaktion angemessen wäre (kommt jedenfalls besser als Hörensagen-Kommentare von wemauchimmer).

  7. Dominic says:

    Der Beitrag auf dieser Seite, die “Shitstorm” herauf Beschwörer und das fordern einer Stellungnahme der FAZ sind mehr als peinlich. Warum sollte die FAZ sich irgendwo äußern? Weil sie einen freien Mitarbeiter der sich benommen hat wie die Axt im Walde vor die Tür gesetzt hat? Weil dieser jemand jetzt mit Geld welches er offensichtlich noch nicht hatte geplant hat und nach NY geflogen ist? Weil all die Blogger die sich hier beschweren wohl selbst keine Fotos schießen und damit Geld verdienen wollen? Weil sie auch gerne mal in der Position von mspr0 wären und für ihre Arbeit, die zumeist als Hobby angefangen hat, reichlich entlohnt werden?

    Wer scheiße baut muss mit den Konsequenzen leben. Jetzt hier auf die Tränendrüse zu drücken ist wirklich traurig, dass darauf auch noch eingegangen wird ist nicht zu glauben. Die FAZ wurde heute zwei mal geschädigt, einmal durch das Verhalten was die Fotos angeht und einmal durch das was hier passiert.

    Und ob hier nicht Informationen zurück gehalten werden um die FAZ suspekter wirken zu lassen kann ich auch nicht beurteilen. Eine Geschichte kann man in vielen Versionen erzählen, dass die FAZ ihre nicht bringt könnte damit zusammen hängen das dort Erwachsene Menschen arbeiten die gewisse Dinge einfach mal akzeptieren können.

    Nur noch peinlich!

  8. Till says:

    Na, die FAZ tut aber so, als wären Blogger Blogger und keine freien Mitarbeiter (auch wenn sie es faktisch sind). Jedenfalls findet das ganze ja schon in der Rahmung “tolles Experiment”, “große Freiheiten” etc. statt. Allein deswegen fände ich eine Stellungnahme angemessen. (Und ein Freier Mitarbeiter, der eine feste Kolumne schreibt, und rausfliegt, würde vermutlich auch ein gewisses Echo erzeugen – nicht umsonst ist so ein Blog personalisiert … und spielt im professionellen Bereich immer noch nach in Entstehung befindlichen Regeln).

    Aber auch rein sachlich betrachtet: wenn die Darstellung von mspro nicht stimmen sollte, dann wäre es doch aus Sicht der FAZ eigentlich klüger (Streisand usw.), klar zu sagen, was Sache ist. Oder sind die nicht so web2.0-klug?

    Es mag ja sein, dass aus Sicht der FAZ die Sache letztlich nicht mehr ist als “Freier Mitarbeiter hat sich nicht an die Vertragsbedingungen gehalten und nach Abmahnung per Mail Mist gebaut – rausgeflogen”. Aber dann soll sie das halt bitte sagen. In einem Kommentar, oder in einem Blog, oder in einer Hausmitteilung, oder in einer zitierbaren Mail. Oder wo auch immer.

    Dann jedenfalls ließe sich immer noch darüber diskutieren, ob das ein angemessenes Vorgehen ist oder nicht. Aber nichts zu sagen, damit der Spekulation und den Gerüchten Tür und Tor zu öffnen, kann doch nur blöd sein, oder? So jedenfalls streiten sich jetzt mspro und andere darum, was die Version der Geschichte der FAZ ist.

  9. Raventhird says:

    Langsam wird es verworren: Diffuse Andeutungen auf der einen Seite, Gegenverschwörungstheorien (“Bilder aus Wikipedia in älteren Artikeln”) auf der anderen Seite, dazwischen vernünftige Stimmen für beide Sichtweisen.

    Ich finde es einerseits sehr schade, dass die FAZ sich wohl dazu entscheidet, keine Stellung zu beziehen (oder zumindest noch nicht), andererseits war es wohl ein Schnellschuss, direkt darüber zu bloggen und so eine Tonne von Reaktionen zu provozieren, die jetzt sicherlich dafür sorgen, dass das (übrigens imho sehr lesenswerte) Blog wohl eher nicht wieder auftaucht. Eine Reaktion im Duktus “Blog ist offline, ich weiß noch nichts genaues, halte Euch aber auf dem Laufenden” wäre wohl der vorerst klügere Weg gewesen. Schwierig, sich da ein eindeutiges Urteil zu bilden.

    Ich werde mir die Blogbeiträge wohl noch mal aus dem Cache holen und mir den weiteren Verlauf am morgigen Tag in Ruhe angucken, ziehe aber vorläufig das persönliche Fazit, dass die vielgelobte Geschwindigkeit, mit der man Infos ins Netz pusten kann, in einigen Fällen eher nicht die idealen Ergebnisse produziert, vor allem, wenn Emotionen im Spiel sind.

  10. Dominic says:

    Ob das ein angemessenes Vorgehen ist oder nicht steht doch gar nicht zur Debatte. Und wenn sie ihn raus schmeißen weil sie das Blog auf einmal blöd finden. Wer setzt denn da den Maßstab an? Und was soll daraus folgen? Als wenn sich wegen dieser Geschichte auch nur einer dazu entschließt nie wieder bei der FAZ zu lesen.

    Jetzt dürfte die Tür so oder so für mspr0 geschlossen sein und das kann ich verstehen. Ein bis zwei Tage warten und ein ruhiges Gespräch hilft oft mehr als sich in aller Öffentlichkeit Luft zu machen und seinen ehemaligen Arbeitgeber dumm dastehen lassen zu wollen. Natürlich liest hier jeder mit, findet es spannend zu spekulieren und auf dem Empörungszug mitzufahren, letztendlich schadet mspr0 aber nur sich selbst.

  11. Realitätsverlust says:

    Herrgott, was für eine weinerliche Scheiße. Wissentlich, wiederholt auf CC-Lizenzen scheißen, wissentlich den Auftraggeber düpieren und nachher unter Auslassung nicht so günstiger Details rumheulen: Bin in NY, brauch doch das Geld, meine schönen Texte, wäääähhh…

    Vielleicht damnächst erst denken, dann handeln.

    Die FAZ ist klug genug, genau das zu tun. Und sich z.B. nicht hier in eine sinnlose Kommentarschlacht verwickeln zu lassen. In meinem Ansehen sinkt sie dadurch sicher nicht. Ich sehe auch keinerlei Erklärungsbedarf. Mir reicht schon mspr0s Version, um die FAZ-Reaktion zu verstehen. Von Dons Version ganz zu schweigen.

    Nein, Till, ich bin weder FAZ-Eigentümer, noch -Leser, noch -Redakteur. Ich bin auch nicht der Don oder einer seiner Anhänger. Ich find diese unfassbare Dummdreistigkeit eines Vorzeigedenkerbloggers und einiger seiner Reflex-Verteidiger nur unglaublich peinlich.

    (Ich bin übrigens auch nicht Dominic, der, wie ich gerade vorm Abschicken sehe, was ganz ähnliches geschrieben hat. Aber “peinlich” ist halt einfach die treffendste Bezeichnung ;-) )

  12. Till says:

    Weiss nicht, ob ich zu den Reflexverteidigern gehöre, aber sei’s drum: ich glaube, was ich faszinierend an dem Vorgang finde, ist die Tatsache, dass hier inkompatible Logiken (im Sinne von Weltsichten …) zu Tage treten. Und ein offizielles FAZ-Statement das vielleicht noch stärker explizieren würde. Soll heißen (das war aber auch schon vor ein paar Stunden mein Fazit):

    Was hier deutlich wird, ist das Festhalten an einer (meinetwegen kindischen) “Blogger-Logik” auf der einen Seite (Gratiskultur, Community, Verlinken, Digitale Boheme, mal schauen, wer mich für meine klugen Gedanken bezahlt) und die Redaktions-Logik eines großen Medienunternehmens auf der anderen Seite (zu der nicht zuletzt sowas wie “Bildrechte”, “journalistische Standards”, “Vertrag” und “IDW” gehören). Und dann kommen noch so ein paar FAZ-Eigenheiten dazu. Aber auch ohne diese ist das ganze ein sehr interessant anzusehender Verkehrsunfall zwischen “Netzkultur” (wenn ich das mal so nennen darf) und “professioneller Aufmerksamkeitsökonomie”.

    Vermutlich hätte mspro klüger anders gehandelt. Vermutlich trägt das Verhalten der FAZ trotzdem dazu bei, dass ihr Standing im Netz sinkt (irgendwo stand was von Vertrauensverlust, das gehört sicher dazu).

    Und auf jeden Fall stimmt, was Benedikt Köhler aus dem ganzen macht: ein Plädoyer dafür, über das Verhältnis zwischen dem Recht, zu schreiben, und der Macht, gehört zu werden nachzudenken.

  13. carmen says:

    ich muss sagen, ich freue mich sehr. endlich ist dieses blöde geschwätz entfernt worden von den ehrwürdigen seiten der faz.

    für mich war ja schon die legasthenie unerträglich (“normaler Weise”), vom inhalt ganz zu schweigen.

    es geht voran.

  14. mspro says:

    Herje, ein einziges Nest von Verschwörungstheoretiker. Es gibt wirklich noch Leute, die Don Alphonso glauben schenken?

    Der Grund für die Löschung war einzig und alleine, dass ich den wegen CC-Lizenzen beanstandeten Text neu veröffentlicht habe. Ohne Bilder und mit Hinweis, dass der ursprüngliche Text wegen der Bilder nicht veröffentlicht werden kann.

    Dass dem so ist, kann ich beweisen, denn die Mail liegt mir vor. Ich habe Thomas Thiel zwar versprochen, dass ich seine Mail nicht zitiere, aber wenn die Verschwörungstheorien hier weiterhin so sprießen, werde ich mich gezwungen sehen, die Mail zu veröffentlichen.

  15. Till says:

    (@mspro: von mir liegt da noch ein Kommentar mit zwei Links in der Warteschlange)

  16. carmen says:

    gerade das noch gelesen: “Mein größtes Problem derzeit: Ich habe den NY-Trip nur unter Vorbehalt des FAZ-Geldes machen können. Es bricht mir jetzt mein wichtigster Finanzierungspfeiler weg.”

    wie ist es denn so in nyc, gibt es dort pfandflaschen?

  17. Till says:

    “Der Grund für die Löschung war einzig und alleine, dass ich den wegen CC-Lizenzen beanstandeten Text neu veröffentlicht habe. Ohne Bilder und mit Hinweis, dass der ursprüngliche Text wegen der Bilder nicht veröffentlicht werden kann.”

    Wenn ich das mal interpretieren darf, weil es meine Clash-These illustriert:

    Logik von mspro als Blogger: ich habe da einen Fehler gemacht, dann korrigiere ich den und weise darauf hin.

    Logik der FAZ als Medienunternehmen: damit wird eingestanden, dass da – wenn auch nur für kurze Zeit – ein widerrechtlich genutztes Bild im Netz stand, was rechtliche Konsequenzen haben kann. Dann lieber ganz löschen.

  18. Raventhird says:

    @mspro: Leg auf keinen Fall noch mehr Kohlen ins Feuer und veröffentliche jetzt irgendwelche Mails, sonst wird das Ganze noch übler, glaube ich. Lieber abwarten, was jetzt passiert und gucken, ob von deren Seite irgendeine Reaktion kommt, dann kann man immer noch ganz in Ruhe Stellung nehmen. Ich glaube wirklich, dass es ein Fehler ist, immer zu glauben, man müsse in Echtzeit auf irgendwelchen Mist reagieren und ich empfinde die ganzen anderen Blogs, die sich jetzt schon irgendwelche Urteile erlauben, irgendwie auch ein bisschen naja.

  19. mspro says:

    Da hier vermehrt Trolle mit komischen Namen und noch komischeren E-Mailadressen auftauchen (die aber sicher nicht alle von Don Alponso herrühren), werden die Kommentare jetzt erstmal geschlossen. Ich bitte um Verständnis.

    PS: Natürliche ist nicht Raventhird gemeint, der hier alles andere als trollt, sondern versucht, sich eine unabhängige Meinung zu bilden.

  20. [...] FAZ sperrt Blog (mspr0.de) – Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zeigt sich ziemlich unsouverän und sperrt das Blog "ctrl-Verlust" von Michael Seemann, besser bekannt als @mspro. [...]

  21. [...] Er hat gegen die Regeln seines Arbeit/Podiumgebers FAZ verstossen und beweint dies nun aufs garstigste. Eine Firma (und auch Medienunternehmen sind Firmen) funktioniert aber nur, wenn sich alle an die [...]

  22. [...] bemerkenswerter finde ich die Geschehnisse um die Sperrung des Blogs CTRL-Verlust von mspro, insbesondere, wenn man zusätzlich den Artikel von Malte Welding dazu liest. Tags: [...]

  23. [...] der Gesellschaft“, ist der Fall nach ein paar Stunden klar. Gegen 18 Uhr berichtete gestern Michael Seemann, dass sein FAZ-Blog “Ctrl-Verlust” komplett gelöscht worden sei. Ein paar Stunden später, so [...]

  24. [...] der Gesellschaft“, ist der Fall nach ein paar Stunden klar. Gegen 18 Uhr berichtete gestern Michael Seemann, dass sein FAZ-Blog “Ctrl-Verlust” komplett gelöscht worden sei. Ein paar Stunden später, so [...]

  25. [...] Der Blogger mspro schildert die Vorgänge aus seiner Sicht in einem Beitrag auf dem Blog “H I E R“. Inzwischen sind die Reaktionen auf Twitter und in verschiedenen Blogs enorm. Ich bin [...]

  26. [...] FAZ Kontrollverlust im wahrsten Sinne des Wortes. [...]

  27. [...] FAZ hat wohl einen Blog dicht gemacht, worüber sich nun die halbe Bloglandschaft auslässt. Vom Betroffenen Blogger gab es dazu hier [...]

  28. [...] kam es dabei zum „Clash“ – doofes Wort übrigens dafür -, weil einer der Autoren Mist baute (Stichwort: Urheberrecht) und sein Blog danach komplett geschlossen wurde. Ein Aufschrei der [...]

  29. [...] Zeitung hat das Blog Michael Seemanns (CTRL-Verlust) vom Netz genommen. Anlass war der (lässige) Umgang des Autors mit Bilderrechten. Der Eindruck drängt sich aber auf, dass sich die FAZ bei passender Gelegenheit eines unliebsamen [...]

  30. [...] Blogosphäre erlebt sowieso gerade eine schwache Stunde: Die Faz sperrt ein Blog und auf Twitter herrscht prompt großes Krakeele. Schon wieder kursiert ein Nazi-Vergleich, diesmal [...]

  31. [...] ist gescheitert und von der FAZ komplett aus dem Netz genommen worden. Seine eigene Sicht der Dinge schildert Michael Seemann hier. Weitere interessante Stimmen gibt es dazu beispielsweise bei Carta, von Malte Welding und auf die [...]

  32. H I E R says:

    [...] H I E R « FAZ [...]

  33. [...] führte zur Schließung des Blogs. Seemann führt den Hergang aus seiner Sicht auf seinem Blog [...]

  34. [...] FAZ sperrt ein Weblog, hier zwei Reaktionen: Ein paar Fakten und persönliche Worte über das Bloggen bei der FAZ & [...]

  35. [...] Seemann schreibt auf seinem Privatblog, dass er von der Sperrung von CTRL-Verlust überrascht worden sei und den darauf folgenden [...]

  36. [...] lieber mspro, aber da die Darstellung der FAZ sich mit der deinen deckt, bist Du in meinen Augen nicht nur selbst schuld, sondern auch noch ein Jammerlappen, der [...]

  37. [...] einer Abmahnung zügig gehandelt und das Blog insgesamt gesperrt. Die Darstellung der Redaktion und von mspro decken sich im wesentlichen. Die FAZ hat sich in der Sache völlig korrekt verhalten, insbesondere [...]

  38. [...] damit Ansprüche an Kontrollierbarkeit stellen.Mit der eigenmächtigen Löschung des Weblogs von mspr0  durch die FAZ-Redaktion ist eine Situation eingetreten, die deutlich macht, in welche Falle man [...]

  39. [...] Blog von mspro ist von den FAZ-Seiten verschwunden. Und der Vorgang provoziert neben Häme auch eine ausgedehnte [...]

  40. [...] frank schirrmachers payback zu lesen. spät, ich weiß, aber immerhin. paralell dazu lese ich von perfiden bloglöschungen mit zerbrochenem geschirr bei der faz. ausgerechnet. wen ich für einen ernstzunehmenden [...]

  41. [...] Tage ist viel über Kontrollverlust die [...]

  42. [...] Kleine Reise durch die Bloglandschaft am Beispiel @mspro vs. F.A.Z. Beginnen wir ganz am Anfang. Bei der Blog-“Löschung„. [...]

  43. [...] Seemanns CTRL-Blog wurde von der FAZ wegen Urheberrechtsverletzungen offline genommen. Kontrollverlust? [...]

  44. [...] seinem Privat-/Zweitblog HIER äußert sich Autor mspro alias Michael Seemann zur Lage: FAZ Zu der Veröffentlichung dieses Vorgangs ließ mir FAZ.net keine Alternative. Die Redaktion hat [...]

  45. Be nice! says:

    [...] das Gefühl zu haben, verstanden zu werden (Spuckeblasen, nicht die Witze).Scherz beiseite. Zu der Sache mit Michis Blog in der F.A.Z. habe ich mir am See einige Gedanken machen können. Wollte das alles aufschreiben. Doch wie ich [...]

  46. [...] wabert ein etwas merkwürdiger Fall durch das, was manche als „Blogosphäre“ bezeichnen: Ein FAZ-Blogautor verliert sein Blog nach anscheinend wiederholtem Verstoß gegen Creative-Commons-Lizenzen. In der Diskussion darüber [...]

  47. [...] Webblogs – um sicherzustellen, dass auch sonst kein illegales Bildmaterial verwendet würde. „Ich bin erschrocken und wütend über die Maßlosigkeit der Reaktion von FAZ.net“, schrieb mspr0 daraufhin. Die FAZ nahm gegenüber Carta.info Stellung: „Wir bedauern sehr, [...]

  48. [...] Bilder neu hoch, daraufhin sperrt die FAZ das ganze Blog, was den Autor wiederum dazu verleitet, die Sache publik zu machen und damit eine Welle von empörten Reaktionen auszulösen, ohne dass genaue Einzelheiten bekannt [...]

  49. [...] genau eine Woche vor dem I-15-Salon wurde das FAZ-Blog Kontrollverlust von @mspr0 // Michael Seemann vom öffentlich zugänglichen Netz [...]