9to5 – perversöhnliches Fazit

Jetzt habe ich gestern aus dem Affekt heraus ziemlich unversöhnlich über 9to5 geschrieben. Jetzt ist das, was ich sagte, nach wie vor nicht falsch. Als abschließende Betrachtung jedoch soll das nicht so stehen gelassen werden. Denn eins kann ich für mich festhalten: es hat sich gelohnt.

Zunächst: Es war ein wundervolles Setting zum Kennenlernen, für Gespräche, fürs Chillen, es gab tolle Bands und jede Menge netter Menschen und Bier zu bezahlbaren Preisen. Ich kann schon sagen, ich hab mich wohl gefühlt und es sehr genossen.

Dadurch, dass ich inhaltlich kaum etwas erwartet habe, konnte ich auch sehr entspannt an die Sache herangehen. Das Radialsystem ist eine super Location. Die Infrastruktur (W-Lan, Strom) ist professionell angegangen worden und überhaupt war die ganze Veranstaltung super durchdesignt.

Ich habe so ziemlich alle meine aktiven Twitterkontakte getroffen und eine ganze Menge Blogger kennen gelernt, deren Blogs ich schon kannte und bin auch auf neue interessante Blogs gestoßen. Das allein war schon mehr als genug, um den Berlintrip nicht zu bereuen.

Insofern ist das aber auch wieder typisch für alles, was die Z.I.A. macht. Sieht toll aus, macht Spass, ist unterhaltsam. Und ich kann sehr gut damit leben, solange sie sich nicht mit gesellschaftlich/politischen Ansprüchen lächerlich machen.


5 Gedanken zu “9to5 – perversöhnliches Fazit

  1. ich weiß, ich weiß, hört sich irgendwie bullshittig an. Aber irgendwie mag ich das Wort. Trifft geau das, was ich meine und ich kenne kein besseres deustches Wort dafür. Also ’setting‘.

    PS: Normalerweise lass ich mich nicht von „Anonym“ beschimpfen. Also Vorsicht bitte.

  2. „Setting“ klingt ja auch irgendwie „anonym“…

    Wie wäre es mit Bühnenbild – Bühne…? Umfeld? Lichtung (hommage an julio l.)? Platz? Verkehrsknotenpunkt (dotcom)? usw…

  3. „Schauplatz“ wäre auch nicht schlecht.

    Aber bei all dem geht etwas wesentliches verloren, was ich meine. Nämlich das Moment der Anordnung, die Topologie von Dingen, Bildern, Zeit und Raumaufteilungen etc. Das meine ich mit Setting.

  4. Auf jeden Fall habe ich eine hervorragende Visionärshaltung auf dem Foto an den Tag gelegt. Sehr schön.

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