Wahlparty im Hauptstadtstudio Schmück

Liebe Freunde des Politischen, liebe Infojunkies!

Wer sich aufgrund des extrem spannenden Wahlkampfes in den USA eh vorgenommen hat, die Nacht vom 4. auf den 5. November um die Ohren zu schlagen, kann dies in jetzt Gesellschaft tun. Im Salon Schmück werden wir die die komplette Wahlberichterstattung auf dem Beamer zeigen. Dort werden wir gemeinsam bei Kaltgetränken von Bundesstaat zu Bundesstaat den Hochrechungen entgegenzittern. Hoffentlich humorvoll begleitet wird das Ganze durch einen zweiten Beamer, der die aktuellen Kommentare zur Wahl auf Twitter an die Wand projiziert. Unter anderem auch die der Kandidaten Barack Obama. und John McCain.

Kommen kann man gerne ab 21 Uhr, die Berichterstattung wird aber erst ab 22:45 losgehen und 5:30 enden. Damit man diesen Marathon besser durchhält, wird es ab 23 Uhr Kaffee und Clubmate umsonst geben.

Noch mal zum Mitschreiben:

Wahlparty im Hauptstadtstudio Schmück

Salon Schmück
Dienstag, 4. November,
Skalitzer Straße 80
21:00 bis 05:30


re:publica 08

Tja, jetzt ist es vorbei und die Nachlese sollte auch mal gemacht werden. Aber was soll man schreiben, wenn man Redundanz so hasst wie ich? Vielleicht einfach Danke. Und ein paar persönliche Besonderheiten.

Als ich letztes Jahr zur re:publica fuhr kannte ich so ziemlich gar keinen. Außer Tristessedeluxe. Es war trotzdem super. Ich habe dort einige Leute kennengelernt, mit denen ich dann per Blog weiterhin Kontakt hatte und die ich dieses Jahr wiedergesehen habe, was mich sehr gefreut hat.
Dieses Jahr kannte ich bereits eine ganze Menge mehr Leute, was einerseits daran lag, dass ich auf anderen Konferenzen, wie der 9to5 und dem Wordcamp war, aber vor allem, weil ich Twitter nutze. Das ist unglaublich, was das für ein Sozilsalistionstool ist. Mehr als es Bloggen je war. Man hat einfach weniger Scheu vor Menschen, deren Tagesrhythmus man kennt, wenn man weiß, wie sie in bestimmten Situationen reagieren, was für Probleme sie im Alltag haben, etc. Und so war es, dass sich viele meiner Twitterbekanntschaften sehr schnell und sehr häufig in reale Bekanntschaften verwandelten. Und wenn ich nur mal so in Berlin bin.

Mit anderen Worten: Als ich dieses Jahr zur Re:publica fuhr hatte ich eine riesige imaginäre Liste von Leuten, die ich wiedersehen oder endlich mal kennenlernen wollte. Und genau diese Erwartung wurde noch übertroffen. War das ein Spass. Ich habe sehr sehr wenig Pannels besucht, was ich zwar schade fand, was aber durch die vielen Gespräche mehr als wieder gut gemacht wurde. Leider waren die Gespräche allzuoft zu kurz und oberflächlich, aber so ist das nun mal auf solchen Konferenzen. Am liebsten hätte ich den einen oder anderen direkt in die nächste Kneipe geschleppt, um mal in Ruhe quatschen zu können. Manche habe ich leider nicht sehen können, was sehr schade ist. Bei manchen, auf die ich mich gefreut hatte hat es nur für ein Hallo und Tschüss gereicht. Aber im großen und ganzen habe ich mich prächtig amüsiert und war erstaunt, dass einige im RL noch netter sind als auf Twitter.

Die andere Sache war, dass ich fast durchgehend völlig fertig war. Ich kam bereits sehr abgekämpft dort an und habe es mir dennoch nicht nehmen lassen auf jeder, wirklich jeder Hochzeit zu tanzen. Meist bis zum Schluss. (Vor allem Sascha Lobos Followerparty war mehr als krass) Dementsprechend lief ich immer wie ein durch Koffein noch notdürftig am Umkippen gehinderter Zombie über den Asphalt. Wahrscheinlich denken sich jetzt die Menschen: „mspro? ganz nett, aber die Augenringe…

Was schade ist: ich hab viel zu wenig Bilder gemacht. Andererseits ein gutes Zeichen, weil es zeigt, dass ich anderweitig beschäftigt war.

Jetzt könnte ich inhaltlich natürlich noch was sagen. Da gab es einiges tolles, z.B. den Livepodcast mit Peter Glaser, den ich sehr schätze und den Vortrag von Christian Heller über Technikutopien. Da gab es auch weniger gutes, wie die Keynote, die aber schon von Willyam auseinander genommen wurde. Aber wie gesagt. Darum ging es mir nicht.


9to5 – perversöhnliches Fazit

Jetzt habe ich gestern aus dem Affekt heraus ziemlich unversöhnlich über 9to5 geschrieben. Jetzt ist das, was ich sagte, nach wie vor nicht falsch. Als abschließende Betrachtung jedoch soll das nicht so stehen gelassen werden. Denn eins kann ich für mich festhalten: es hat sich gelohnt.

Zunächst: Es war ein wundervolles Setting zum Kennenlernen, für Gespräche, fürs Chillen, es gab tolle Bands und jede Menge netter Menschen und Bier zu bezahlbaren Preisen. Ich kann schon sagen, ich hab mich wohl gefühlt und es sehr genossen.

Dadurch, dass ich inhaltlich kaum etwas erwartet habe, konnte ich auch sehr entspannt an die Sache herangehen. Das Radialsystem ist eine super Location. Die Infrastruktur (W-Lan, Strom) ist professionell angegangen worden und überhaupt war die ganze Veranstaltung super durchdesignt.

Ich habe so ziemlich alle meine aktiven Twitterkontakte getroffen und eine ganze Menge Blogger kennen gelernt, deren Blogs ich schon kannte und bin auch auf neue interessante Blogs gestoßen. Das allein war schon mehr als genug, um den Berlintrip nicht zu bereuen.

Insofern ist das aber auch wieder typisch für alles, was die Z.I.A. macht. Sieht toll aus, macht Spass, ist unterhaltsam. Und ich kann sehr gut damit leben, solange sie sich nicht mit gesellschaftlich/politischen Ansprüchen lächerlich machen.


Und immer noch Berlin


Die re:publica ist zu ende und ich bin am selben. Wobei ich dazusagen muss, dass ich das Wochenende auch noch un-unschuldig in Berlin verbracht habe. Vor allem in Friedrichshain (Bild), in der Löwe10 bei Jörg, der erst am Freitag aus Hamburg wiederkam. Mein Urlaub geht derweil zu ende und ich werde morgen, auch gleich hier aber in Prenzelberg, arbeiten. (ja, genau von da, wo ich wieder an Katzenbilder rankomme)

Noch ein paar Worte zu der re:publica. Ich denke, die Auswahl der Leute, die dort waren, war nicht repräsentativ für die Blogsphere. Jedenfalls überaschend homogen. Ich persönlich fand es dadurch super entspannt. Aber dann doch irgendwie zu entspannt. Ich hatte mich schon auf kontroverse Diskussionen und hitzige Pannels gefreut. Pustekuchen. Vielleicht lag es auch einfach an dem ungewohnten Medium Stimme, dass die Anwesenden in ihrem Mitteilungsdrang hemmte. Nunja, eigentlich darf ich mich nicht beschweren. Auch ich hab das Maul nicht aufbekommen.

Das Beste war natürlich, sympathische Menschen kennenzulernen. Tillmann, den ich zwar schon vorher flüchtig kannte, gehört dazu. Aber auch Peter von Blogwinkel und Max (der leider (noch?) kein Blog hat), mit denen ich auch gleich viel Zeit verbrachte. Jan Schmidt, der noch um einiges eloquenter ist, als ich ihn mir eh schon vorgestellt habe. Und Florian, der werdende Jounalist2.0. Und natürlich viele mehr. Jedenfalls ne Menge neues Heu für den Feedreader.

Als kleiner Service für die Leser noch schnell Toni Mahoni Live:


Link: sevenload.com


Nochmal Berlin und…



… tatatata: Katzencontent!!!


Auf der Suche nach der digitalen Bohéme II

Berlin

Wieder einmal machten wir uns auf die Suche, der digitalen Bohème auf den Fersen. Diesmal in der Höhle des Löwen, dem natürlichen Nest, der pulsierenden Gebärmutter, der billigen Inkubationszentrale: Berlin!


Link: sevenload.com